Wasserhärte wird in Grad deutscher Härte (°dH) gemessen und in drei Bereiche eingeteilt: weich (unter 8,4 °dH), mittel (8,4–14 °dH) und hart (über 14 °dH). In der Region Hünfeld/Fulda hängt der Wert stark von der Versorgungszone ab — verlässlich ist nur der Wert Ihres Versorgers oder eine Messung am eigenen Hahn. Ab dem Härtebereich „hart" ist eine Enthärtung meist eine klare Empfehlung.
Was „hart" überhaupt heißt
Wasserhärte beschreibt, wie viel gelöstes Calcium und Magnesium im Wasser steckt. Beides ist völlig unbedenklich zu trinken — aber sobald hartes Wasser erwärmt wird, fällt der Kalk aus. Genau dort, wo es teuer wird: im Boiler, im Durchlauferhitzer, im Wärmetauscher der Heizung, in der Waschmaschine. Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz teilt die Härte in drei Bereiche ein: weich (unter 8,4 °dH), mittel (8,4 bis 14 °dH) und hart (über 14 °dH).
Warum es „die" Wasserhärte in Osthessen nicht gibt
Unsere Region bezieht ihr Trinkwasser aus vielen verschiedenen Quellen, Brunnen und Tiefbohrungen — und jede bringt ihre eigene Härte mit. Deshalb schwanken die Werte zwischen den Orten und sogar zwischen Stadtteilen erheblich: Eine Straße hängt an der weichen Quelle, die nächste an der harten. Pauschale Aussagen wie „in Fulda ist das Wasser hart" helfen Ihnen deshalb nicht weiter. Verlässlich sind nur zwei Quellen: die veröffentlichten Werte Ihres Wasserversorgers für Ihre Versorgungszone — oder eine Messung direkt an Ihrem Hahn.
Woran Sie hartes Wasser ohne Messgerät erkennen
- Kalkränder an Armaturen und Duschwänden, die schnell wiederkommen
- Weiße Beläge und Flocken im Wasserkocher
- Verkalkte Perlatoren und Duschköpfe, schwächerer Wasserstrahl
- Stumpfe Wäsche und erhöhter Waschmittelverbrauch
- Warmwassergeräte, die auffällig oft entkalkt oder repariert werden müssen
Der ehrliche Weg zur Entscheidung: erst messen, dann empfehlen. Wir kommen nach Hünfeld, Fulda und Umgebung, messen die Härte kostenlos an Ihrem Hahn und sagen Ihnen dann, ob sich eine Enthärtung bei Ihrem Wasser und Ihrem Verbrauch lohnt — oder eben nicht. Eingebaut wird nach den Trinkwasser-Normen VDI/DVGW 6023, DIN EN 1717 und DIN EN 806/1988. Alles Weitere auf der Seite Sanitär & Wasseraufbereitung.