Die Fachwartung einer Wärmepumpe umfasst Sichtprüfung des Kältekreises, Filter und Siebe, Verdampfer-Lamellen, Kondensatablauf, Hydraulik und Druck sowie die Reglereinstellungen. Selbst übernehmen können Sie zwei Dinge: das Außengerät freihalten — Laub, Schnee, Hecke — und Geräuschveränderungen ernst nehmen. Bei bestimmten Kältemittelmengen sind gesetzliche Dichtheitsprüfungen vorgeschrieben; ob Ihre Anlage betroffen ist, sagen wir Ihnen. Und: Viele Hersteller setzen für die Garantie eine regelmäßige Wartung voraus.
Was die Fachwartung umfasst
Kältekreis & Verdampfer
Sichtprüfung des Kältekreises auf Auffälligkeiten, Kontrolle und schonende Reinigung der Verdampfer-Lamellen am Außengerät — zugesetzte Lamellen bremsen den Wärmetausch, und das kostet direkt Effizienz.
Filter & Siebe
Schmutzfänger, Filter und Siebe im Heizkreis werden geprüft und gereinigt. Nur ein sauber durchströmtes System bringt die Wärme dahin, wo sie hingehört — zu Ihren Heizflächen.
Kondensatablauf
Am Außengerät fällt Kondenswasser an, und das muss zuverlässig ablaufen. Ein zugesetzter Ablauf bedeutet stehendes Wasser — und im Winter Eis an einer Stelle, an der es nicht hingehört.
Hydraulik & Regelung
Anlagendruck, Ausdehnungsgefäß, Heizkurve und Reglereinstellungen: die stillen Stellschrauben. Eine verstellte Regelung fällt im Alltag kaum auf — auf der Stromrechnung schon eher.
Was Sie selbst tun können
Das Wichtigste kostet Sie nur einen Blick: Halten Sie das Außengerät frei. Laub im Herbst, Schnee im Winter, die Hecke im Sommer — das Gerät lebt davon, dass Luft ungehindert durchströmen kann. Wächst der Garten ans Gehäuse heran oder sammelt sich Laub an den Lamellen, arbeitet die Anlage gegen einen Widerstand, den niemand bestellt hat. Beim Heckenschnitt Abstand lassen, nach dem Herbststurm kurz nachsehen, nach starkem Schneefall den Bereich um das Gerät räumen — mehr ist es nicht.
Das Zweite: Nehmen Sie Geräuschveränderungen ernst. Sie kennen den normalen Klang Ihrer Anlage besser als jeder Monteur. Brummt, schleift oder klappert sie plötzlich anders, ist das eine Botschaft — und die beste Antwort darauf ist ein Anruf, kein Abwarten. Wo Ihre Zuständigkeit endet, ist ebenfalls klar: Der Kältekreis und die Elektrik sind Fachsache. Beides gehört in geschulte Hände — bei uns in die des eigenen Teams inklusive Elektroabteilung.
Dichtheitsprüfung: wann der Gesetzgeber mitredet
Wärmepumpen arbeiten mit Kältemittel — und ab bestimmten Mengen schreibt der Gesetzgeber wiederkehrende Dichtheitsprüfungen vor. Ob und wie oft Ihre Anlage geprüft werden muss, hängt von Kältemittelart und Füllmenge ab; beides steht auf dem Typenschild und in den Anlagenunterlagen. Sie müssen das nicht selbst entschlüsseln: Wir sagen Ihnen, ob Ihre Anlage betroffen ist — und nehmen die Prüfung dann in den Wartungsrhythmus auf.
Garantie: das Kleingedruckte entscheidet mit
Viele Hersteller setzen für ihre Garantieleistungen eine regelmäßige, fachgerechte Wartung voraus — wer sie auslässt, riskiert im Schadensfall Diskussionen statt Leistung. Eine dokumentierte Jahreswartung ist deshalb auch ein Stück Absicherung. Was eine Wartung grundsätzlich leistet — bei Gas, Öl und Wärmepumpe —, steht im Ratgeber Heizungswartung. Und wenn Sie noch in der Planungsphase sind: Wie wir Wärmepumpen rechnen und bauen, steht auf der Wärmepumpen-Seite.
Das Daran-Denken übernehmen wir. Mit dem Wartungsvertrag kommt der Termin Jahr für Jahr von selbst — inklusive Vorrang bei der Terminvergabe, wenn es doch einmal schnell gehen muss. Die Details stehen auf der Wartungsseite.