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Ratgeber · Notfall

Heizung ausgefallen.
Erst prüfen, dann anrufen.

Kalte Heizkörper sind noch kein Grund zur Panik — aber ein Grund zu handeln. Fünf Dinge können Sie in fünf Minuten gefahrlos selbst prüfen. Danach wissen Sie, ob es ein Handgriff war oder ein Fall für uns.

Von EnergiePlus Haustechnik · veröffentlicht im Juli 2026

In 30 Sekunden

Wichtigste Regel zuerst: Bei Gasgeruch nichts prüfen und nichts schalten — Gebäude verlassen und von draußen die 112 oder den Gasnetzbetreiber anrufen. Ohne Gasgeruch gilt: Sicherung und Heizungs-Notschalter prüfen, Fehlercode ablesen, Wasserdruck und Thermostat kontrollieren, gluckernde Heizkörper entlüften. Hilft das nicht — oder läuft Wasser, droht Frost —, rufen Sie an: 0176 24342890. Bei echten Notfällen ist EnergiePlus Haustechnik auch außerhalb der Bürozeiten erreichbar.

Wichtig, bevor Sie irgendetwas prüfen: Riecht es nach Gas, prüfen Sie nichts. Kein Lichtschalter, kein Handy in der Wohnung, keine offene Flamme — Fenster auf, Haus verlassen und von draußen den Notruf 112 oder die Störungsnummer Ihres Gasnetzbetreibers anrufen. Alles andere in diesem Artikel gilt nur, wenn kein Gasgeruch in der Luft liegt.

Fünf Checks, bevor Sie den Notdienst rufen

  1. Sicherung und Notschalter prüfen

    Ein Blick in den Sicherungskasten: Ist die Sicherung der Heizung gefallen? Und steht der rote Heizungs-Notschalter (oft neben der Kellertür) wirklich auf „Ein"? Er wird erstaunlich oft versehentlich betätigt — beim Putzen, von Kindern, beim Vorbeigehen.

  2. Fehlercode vom Display ablesen

    Zeigt die Anlage einen Code an, schreiben Sie ihn auf oder fotografieren Sie ihn. Damit lässt sich das Problem oft schon am Telefon eingrenzen — und der Monteur bringt gleich das richtige Teil mit, statt zweimal zu fahren.

  3. Wasserdruck kontrollieren

    Das Manometer an der Anlage zeigt den Anlagendruck. Liegt der Zeiger deutlich unter dem markierten grünen Bereich (bei vielen Einfamilienhäusern etwa 1 bis 2 bar), schaltet die Heizung auf Störung. Wasser nachfüllen ist möglich — wenn Sie wissen, wie es bei Ihrer Anlage geht. Im Zweifel: erst anrufen, wir sagen es Ihnen am Telefon.

  4. Thermostat und Zeitprogramm prüfen

    Klingt banal, passiert ständig: Das Raumthermostat steht auf Absenkbetrieb, die Uhrzeit ist nach einem Stromausfall verstellt, das Ferienprogramm ist noch aktiv. Ein Blick auf die Einstellungen kostet nichts und erspart manchen Einsatz.

  5. Heizkörper entlüften — bei Gluckern

    Gluckert es in den Heizkörpern und werden sie nur oben warm, ist Luft im System. Entlüften können Sie gefahrlos selbst: Ventil mit dem Entlüftungsschlüssel öffnen, zischen lassen, bei austretendem Wasser schließen. Danach den Anlagendruck prüfen — durchs Entlüften sinkt er.

Was Sie besser lassen

Alles, was über die fünf Checks hinausgeht, gehört in fachkundige Hände: nicht am Brenner schrauben, keine Verkleidung öffnen, keine Reparatur nach Videoanleitung an Gas- oder Elektrik-Bauteilen. Das ist keine Vorsicht aus Prinzip — an Gas, Abgas und Strom führenden Bauteilen kann ein gut gemeinter Handgriff teuer oder gefährlich enden. Die fünf Checks oben sind bewusst die, bei denen nichts passieren kann.

Wann ist es ein echter Notfall?

Ehrliche Antwort: nicht jeder Ausfall. Ein echter Notfall ist es, wenn die Heizung im Winter ausfällt und die Wohnung auskühlt, wenn Frostgefahr für Leitungen besteht, wenn Wasser läuft, wo keins hingehört — oder wenn Sie unsicher sind, ob von der Anlage eine Gefahr ausgeht. Dann gilt: anrufen, auch abends, am Wochenende, im dringenden Fall nachts. Alles andere klärt unser Büro zu den üblichen Zeiten — dafür müssen Sie niemanden aus dem Bett klingeln, und genau deshalb funktioniert die Rufbereitschaft für die, die sie wirklich brauchen.

Der Punkt, den viele übersehen: Die meisten Ausfälle kündigen sich an. Verschlissene Zündelektroden, schleichender Druckverlust, verstellte Regelung — bei der Jahreswartung fällt so etwas auf, bevor die kälteste Nacht des Jahres es findet. Der günstigste Notdienst-Einsatz ist der, der nie nötig wird.

Die ehrlichen Antworten

Was Sie beim Heizungsausfall wissen wollen.

Bei einem echten Notfall — Heizung tot im Winter, Frostgefahr, Wasser läuft — erreichen Sie EnergiePlus Haustechnik unter 0176 24342890 auch außerhalb der Bürozeiten: abends, am Wochenende, im dringenden Fall auch nachts. Es geht ein Mensch aus dem eigenen Team ran, kein Callcenter. Was warten kann, klärt das Büro zu den üblichen Zeiten.

Meistens nicht — solange kein Wasser läuft und kein Frost droht, können Sie in Ruhe einen Termin vereinbaren. Ausnahme: Wenn auch das warme Wasser weg ist und Sie es kurzfristig brauchen, rufen Sie an — wir sagen Ihnen ehrlich, wie dringend es ist.

Das hängt davon ab, was kaputt ist — darum nennen wir keine Pauschale, die am Ende nicht stimmt. Am Telefon besprechen wir zuerst das Problem: Manches lässt sich sofort entschärfen, und Sie wissen vor der Anfahrt, woran Sie sind. Keine Überraschung auf der Rechnung.

Mit der Jahreswartung. Die meisten Ausfälle kündigen sich an — verschlissene Teile, falscher Druck, verstellte Regelung. Bei der Wartung fällt das auf, bevor die kälteste Nacht des Jahres es findet. Mit Wartungsvertrag haben Sie zudem Vorrang bei der Terminvergabe.

Heizung bleibt kalt?

Rufen Sie an — am Telefon ist unser Team, kein Callcenter. Wir schauen mit Ihnen auf die Lage und sagen ehrlich, wie dringend jemand rausmuss.